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  Letzte Änderung: 25.03.18
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Vor 100 Jahren wurde der Grundstein gelegt

Hameln (red). Das Jahr 2007 ist für die Pfadfinderbewegung ein besonderes: Der Gründer dieser Bewegung, Lord Robert Baden Powell of Gilwell, veranstaltete 1907 das erste Experimentzeltlager auf der Insel Brownsea Island vor Südengland. Hier hat er mit 20 Jungen die Wurzeln für die Pfadfinderarbeit gelegt. Daher hat der Weltpfadfinderverband festgelegt, dass der 1. August für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder in 181 Länder als der Tag gilt, an dem um jeweils acht Uhr Ortszeit der Schritt in das zweite Jahrhundert der Pfadfinder erfolgen wird.
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Bereits im Juni feierten die Pfadfinder der Hamelner Partnerstadt St. Maur das Jubiläum. Hierzu war eine Abordnung des Stammes Florian Geyer mit Jan Hebeker, Martin Lohmann und Denis Türkmen angereist. Die drei waren in Gastfamilien untergebracht. Gleich nach Eintreffen auf dem Flugplatz Paris Orly wurden die drei nach einem kurzen Abendessen mit Paris vertraut gemacht: Eine Autofahrt durch „Paris by night“ war für alle ein besonderes Erlebnis. Nachdem am zweiten Tag zunächst Besichtigungen anstanden, waren sie ab dem Nachmittag mit dabei, als mit den Gastgebern in St. Maur sowie weiteren Scouts aus Belgien, Italien, dem Senegal, Portugal, Spanien und aus Pforzheim (alles Partnerstädte St. Maurs) im Sportstadion die Kulissen für das Fest aufgebaut wurden. So wurden neben Zelten auch verschiedene Lagerbauten wie Türme, Brücken und mehr errichtet. Am Sonntag wurden fast wie bei einer Olympiade die einzelnen Abordnungen begrüßt und ein sogenannter Haik, eine Art Geländespiel zu pfadfinderischem Können, veranstaltet. Grundidee war eine Zeitmaschine: Lord Robert Baden Powell war erwacht, hatte zunächst vergessen, was Pfadfinderarbeit ausmacht, und die Anwesenden hatten in verschieden Stationen zu zeigen, was sie gelernt haben. Vor einer grandiosen Kulisse von Gästen ein toller Erfolg, wo sich die Hamelner mit den anderen Gästen wohl fühlten. Nach einer kleinen Einkaufstour trafen sie auf dem Flughafen in Hannover wohlbehalten mit vielen neuen Eindrücken der internationalen Pfadfinderarbeit wieder ein.

Thomas Haeckel betreut weltgrößtes Zeltlager
Parallel hierzu bereitet sich ein weiterer Hamelner auf das Weltpfadfindertreffen vor. Thomas Haeckel wird als Site- and Services Manager eines Teillagers im Hylandspark nördlich London verantwortlich sein. Dort findet das 21. Weltpfadfindertreffen statt: Über 41000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus 181 Ländern werden dort das größte je errichtete Zeltlager aufschlagen. Das deutsche Kontingent wird 1500 Pfadfinder stark sein. Haeckel wird dort 2000 Pfadfinder aus 42 Ländern, darunter aus den USA, Brasilien, Finnland, Italien oder El Salvador in einem Team von sechs Mitarbeitern ehrenamtlich betreuen. Die Pfadfinder des Stammes Florian Geyer haben aus diesem Grund ihre Sommerfahrt nach so England geplant, dass auch sie für ein oder zwei Tage das Weltpfadfindertreffen als Tagesgäste besuchen können, bevor es dann für eine weitere Woche in die Hamelner Partnerstadt Torbay geht.

© Dewezet, 06.07.2007



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